Modul 2: Fortgeschrittenenschulung

  • Systematik der Vorgehensweise bei komplexen Schadensbildern
  • Effektivitätsanalyse der anzuwenden- den Techniken
  • Leistungs- und Kostenanalyse
  • Begutachten der Beschädigung mit Hilfe der Lichtreflexion
  • Wahl der optimalen Reparaturmethoden
  • Vorbereitung des Bauteils (Reinigung, Scheibenschutz etc.)
  • Schadensbeseitigung nach zeitlicher Vorgabe
  • “Finisharbeiten” des Bauteils (Schlagspuren, kleine Kratzer etc.)
  • Eigenständige Qualitätskontrolle mit Hilfe der Fixierlampe
  • Intensivtraining im Instandsetzen komplexer Schadensbilder
  • Trägerinterne Prüfung

Nach Beendigung dieses Moduls sind die Teilnehmenden mit der Auswahl passender Werkzeuge und Techniken fähig, Dellen, Erhöhungen und Verwerfungen bis zu einer Größe von 5 cm unter Einhaltung des Qualitätsstandards restlos zu entfernen. Durch stetig weiterentwickelte Handfertigkeiten gelingt es ihnen, auch komplexe Schadensbilder an Fahrzeugen lackschadenfrei instand zu setzen, wie z.B. die komplette Beseitigung von Hagelschäden.


Dauer

  • 247 Unterrichtseinheiten (zzgl. 80 Stunden Praktikum)


Voraussetzung

  • Mindestalter: 18 Jahre
  • gute Kenntnisse der deutschen Sprache (mindestens Sprachniveau B1)
  • handwerkliches Geschick
  • technisches Verständnis
  • Spaß am Umgang mit Kraftfahrzeugen
  • Grundkenntnisse in der Ausbeultechnik (wird mit dem Eignungstest ermittelt)
  • Nachweis über Airbag Sachkunde – Eingeschränkte Fachkunde für den Umgang mit Airbag- und Gurtstraffereinheiten gemäß §4 Abs. 3 und 4 der 1. SprengV (Sachkundeseminar für den Umgang mit pyrotechnischen Rückhaltesystemen im Kfz inkl. Sprengstoffbefähigungsnachweis)