Modul 3: Intensivtraining an neuen Werkstoffen

  • Grundlagen des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung
  • Einhalten des Korrosionsschutzes mit vorgesehenem Alumiuniumwerkzeug
  • Material- und Werkzeugkunde
  • De-/Montagearbeiten
  • Systematik der Vorgehensweise
  • Effektivitätsanalyse der anzuwendenden Techniken
  • Ursachenanalyse
  • Begutachtung der Beschädigung mit spezifischer Lichtreflexion
  • Wahl der optimalen Reparaturmethode
  • Vorbereitung des Bauteils (Reinigung, Scheibenschutz etc.)
  • Entfernung des Schadens
  • “Finisharbeiten” am Bauteil
  • Eigenständige Qualitätskontrolle
  • Trägerinterne Prüfung

Durch neue Legierungsbestandteile und Härteverfahren in der Fertigungstechnik können Automobil Stahlbleche heute bei gleicher oder sogar höherer Festigkeit deutlich leichter ausgelegt werden. Aus diesem Grund gewinnt Aluminium als Leichtmetall eine immer stärkere Bedeutung im Automobilbau. Dies hat auch einen deutlichen Einfluss auf die lackschadenfreie Ausbeultechnik im Umgang mit Werkzeug und Techniken. So ist es Ziel dieses Moduls, dass die Teilnehmenden durch gezieltes Training in der Lage sind, komplexe Schadensbilder an diesen Hochleistungswerkstoffen restlos zu beseitigen.

Dauer

  • 167 Unterrichtseinheiten (zzgl. 80 Stunden Praktikum)


Voraussetzung

  • Mindestalter: 18 Jahre
  • gute Kenntnisse der deutschen Sprache (mindestens Sprachniveau B1)
  • handwerkliches Geschick
  • technisches Verständnis
  • Spaß am Umgang mit Kraftfahrzeugen
  • gute Fertigkeiten und Kenntnisse im Bereich der Ausbeultechnik (im Erstgespräch werden die entsprechenden Fertigkeiten und Kenntnisse ermittelt und beurteilt)
  • Nachweis über Airbag Sachkunde – Eingeschränkte Fachkunde für den Umgang mit Airbag- und Gurtstraffereinheiten gemäß §4 Abs. 3 und 4 der 1. SprengV (Sach- kundeseminar für den Umgang mit pyrotechnischen Rückhaltesystemen im Kfz inkl. Sprengstoffbefähigungsnachweis)